Dienstag, 25. Juli 2017

Entrümpeln Aufgabe 26: Handtaschen

Jetzt sollen Handtaschen entrümpelt werden! Gleich 3 Stück! Sagt Doreen. Na, schaun wir mal.... Meine Taschen sind zu einem großen Teil im Obergeschoss untergebracht. Das Reisegepäck befindet sich in einer Truhe. In einem Schrank - absolut unpraktisch, denn das ist einfach zu weit weg von der Haustür - sind die Taschen. Ich besitze ganz viele, benutze aber immer nur eine, weil mir das "Umpacken" nicht gelingt. Frau Kondo hat da einen Trick parat, über den reden wir nach dem Entrümpeln.


Marie Kondo sagt ja, alle Gegenstände einer Kategorie soll man auf einen Haufen tun. Habe ich auch brav gemacht, dafür alle Taschen, die an Haken und auf Stühlen 'rumlungern, von unten nach oben getragen und das Erschrecken vorhergesehen. Echt, das ist kein Fake!


Dann wird die Glücksfrage gestellt, die sich natürlich immer auch mit der Praxistauglichkeit verquickt.
Die Reisetasche und mein oller Wanderrucksack dürfen bleiben. Der Wanderrucksack müsste ausgetauscht werden, der macht mich nicht mehr wirklich glücklich, aber den benutze regelmäßig und brauche erst mal adäquaten Ersatz. Die drei anderen, von den Kindern zurück gelassenen Rucksäcke werden uns verlassen.


Meine Laptoptasche brauche ich eigentlich nicht mehr, oder doch? Sie wird aber noch bleiben, die Aktentasche fliegt raus. Die habe ich immer zum Studium bei mir gehabt, ist schon ein paar Jährchen her. Jetzt passt alles Papier, was ich zu Tagungen mit mir trage, in eine der selbst genähten Joker-Taschen, die perfekte Größe, finde ich.


Die größeren Taschen. 3 selbst genähte Joker, die Zylindertasche, eine Julie und bei der roten weiß ich nicht, wie sie heißt - die bleiben bei mir. Die türkisfarbene Allesdrin macht mich nicht glücklich, obwohl ich den Stoff sehr mag, der Eingriff stört mich irgendwie, dazu zwei andere überfällige:


Die neue Badetasche wartet auf Einsatz, die blaue hat auch ihre feste Bestimmung, aber der Schuh"koffer" und die Thalia-Tasche (wo ist die denn her?) dürfen gehen:


Die kleineren Taschen. Die kleine Anna und die Zirkeltasche mag ich sehr, von den beiden Rucksäckchen kann ich mich interessanterweise nicht trennen, obwohl ich sie nicht benutze. Ebensowenig von der Lederhandtasche. Die rechte gehört eigentlich in die Faschingskiste und muss bleiben.


Die Täschchen. Die winzige Lederhandtasche ist ein Geschenk meiner Mutter - bleibt, obwohl ich in letzter Zeit immer eine der beiden Clutches benutzt habe. Die vordere Reihe fliegt raus.


Sage und schreibe 14 aussortierte Taschen (und eine Kühltasche - die ist schon weg)! Bleiben werden aber 21 plus das neue Klappentäschchen, das es hier nicht mit auf's Foto geschafft hat. Und nun brauche ich unbedingt eine andere Struktur! Alle Alltagstaschen müssen runter ins Erdgeschoss in einen Schrank. Dort ist aber noch kein Platz. Und außerdem muss ich mich mal damit genauer beschäftigen, was Frau Kondo zum Thema Ordnung in Handtaschen zu sagen hat. Das tun wir aber in einem späteren Post - das würde hier den Rahmen sprengen! *lach*


Verlinkt wird das bei der 1000-Teile-raus-Party bei Frau Augenstern. Da darf man nämlich auch noch mitmachen, wenn man die 1000 überschritten hat! *lach*

Entrümpelungserfolg 2017 - 1.108 Teile
15 Taschen
29 Haargedöns
51 Handtücher, Waschlappen, Geschirrtücher
18 Tücher, Mützen, Handschuhe, Kleinkram
6 Sorten Tee
232 Bücher
22 + 1+102 Zeitschriften und Kataloge
2 Landkarten
1 Kalender
24 Teile Autoschrott
10 Gewürze und -Behältnisse
177 Rezepte
2 Geschirrteile
10 +3 Paar Schuhe
35 Dekorationsobjekte
47 +5 Besteckteile und sonstiger Schubkasteninhalt
25 Schablonen, Muster, Nähanleitungen
10 Putzmittel
12 Lebensmittel
6 + Flaschen alkoholische Restbestände
12+46+66 Kleidungsstücke und 15 Kleiderbügel
Tassen
21+6/9 verfallene Medikamente/Kleinkram
6 Töpfe und Pfannen
21 Kosmetikartikel und sonstiger überflüssiger Kram aus dem Bad
32+1+1+1 Socken/Strumpfhosen/Leggings - einzeln bzw. als Paar
14 +1+1+1 Kartons



Sonntag, 23. Juli 2017

Haus No.106 - für Judy

Eigentlich wollte ich heute grüne und pinkefarbene Stoffe vernähen. Aber dann kam alles anders, dann las ich den heutigen Post auf Judy's Blog. Ein Nachruf. Ihr Nachruf... Mir ist alle Farbe aus dem Gesicht gewichen und die Lust auf bunte Stoffe vergangen. Ich habe Judy vermisst in den letzten Wochen. Ja, ich dachte, sie sei in Urlaub oder mit den Vorbereitungen für das kommende Enkelkind beschäftigt. Dass die Stille auf ihrem Blog allerdings Abschied bedeutet, das hätte ich nie gedacht!
Judy, ich kenne Dich schon lange. Nicht wirklich, nur virtuell. Zu einem Treffen im realen Leben war es einfach noch nicht gekommen - aber wir wollten es tun! Judy's Blog verfolge ich richtig gern - sie arbeitet ganz andere Dinge als ich und trotzdem waren wir uns sehr verbunden. Wir hatten nur wenige Tage auseinander Geburtstag und waren uns irgendwie ähnlich. Ich mag ihre schwarz-grau-weißen Nähwerke sehr. Ach, Judy, Du wirst mir fehlen! Deine Ideen, Deine unbunten Werke, Deine vielen, vielen Kommentare auf meinem Blog. Weißt Du noch, wieviel Spaß wir damals mit Daisy hatten? Weißt Du noch, wie wir über den Wörlitzer Park erzählten? Du machtest so schöne Fotos! All das werde ich vermissen und zwar sehr...
Ich bin traurig. Zur Erinnerung habe ich heute ein Haus genäht. Für Judy. Ich habe schwarz-weiße und graue Stoffe ausgesucht - nicht wegen der Trauer - sondern weil das Judy's Farben waren. Sie konnte so wunderbar ohne Farbe nähen! Ein rotgepunktetes Dach - rot konnte Judy nämlich auch. Gerade war sie in unsere Sets-around-the-Year-Aktion eingestiegen und hat fröhliche rot-weiße Sets genäht. Judy mag unheimlich gern Lavendel. Ich hätte gern einen lavendelfarbenen Himmel gemacht, hatte allerdings keinen parat, aber dann fiel mir die Buchhülle ein - ja, dieser Stoff hätte Dir gefallen, Judy!


Es tut mir unendlich leid, dass Du so früh gehen musstest, dass Du Dein Enkelkind nun nicht erleben wirst, auf das Du Dich so gefreut hast. Meine Gedanken sind bei Deiner Familie.
Dieses Haus wird einen Platz im Häuserquilt bekommen und mich erinnern an unsere gemeinsame Zeit. Fare well, Judy....

Samstag, 22. Juli 2017

Hopp oder Top? - ein Fleeceshirt und eine -jacke und ein paar Fragezeichen...

Im Zuge der Entrümpelung im Kleiderschrank habe ich immer wieder Teile beiseite gelegt, von denen ich mich nicht trennen wollte. Teile, die ich sehr mag, an denen mein Herz hängt, die schon lange bei mir sind, mich aber aus verschiedenen Gründen nicht wirklich glücklich machen. Oft sind es Passformmängel, die man ja vielleicht beheben könnte, wenn man eine Nähmaschine hätte... ;-)
Nun war der Stapel dieser Sachen so hoch, dass ich mal anfangen musste, immer vor mir herschiebend die Bugwelle "Kleidung kann ich nicht nähen". Ein wunderbares Fleeceshirt, uralt, der Gummizug schon total kaputt und viiieeel zu groß.




Ich habe das echt mal für mich gekauft. Vor vielen, vielen Jahren (als es noch nicht an jeder Ecke Fleeceshirts gab :-) und in der kleinsten Größe, die sie damals hatten. Und ich habe es immer angehabt, Ärmel hochgerollt, passte es über alle Schichten drüber, wenn es kalt war. Es hat Känguruhtaschen mit Reißverschluss, herrlich! Nun wurde es beherzt zerschnitten, die Ärmel neu eingesetzt, schmaler gemacht, leicht tailliert:




Ein neuer Gummi war auch fällig und der Tunnelzug unten ist wieder ordentlich hergestellt. Dann habe ich mir gleich noch eine beerenfarbene Fleecejacke hergenommen, auch bei der sind die Ärmel viel zu lang:




Ich weiß gar nicht, warum ich das so viele Jahre "ausgehalten" habe, das ist ja nun wirklich kein Hexenwerk... Mit der Janome habe ich das erste Mal die Zwillingsnadel benutzt.




Ging super und hat mir schöne, flache Nähte hingezaubert. Von innen macht das Zickzack:




Und von außen eine Doppelnaht:




Das hat prima funktioniert. Nicht so zufrieden war ich mit der flexiblen Versäuberungsnaht, die meine Janome anbietet. Ich bin da ja echt blutiger Anfänger, weiß mit elastischen Stoffen nichts anzufangen. Bin stur nach der Bedienungsanleitung der Maschine vorgegangen und habe den M-Fuß eingespannt:




Damit soll angeblich eine tolle Kantenversäuberungs-Naht entstehen. Finde ich nicht:




Irgendwas stimmt da nicht..... Aber das ist innen und ich kann da ja weitere Versuchsserien starten....
Das Fleeceshirt und die Jacke machen mich jetzt jedenfalls wirklich glücklich und beide dürfen zurück in den Schrank!

Donnerstag, 20. Juli 2017

Das Haarspangenutensilo

Als ich neulich meine Haarspangen "wiederentdeckt" habe, war ich schon erstaunt, dass mir viele davon gar nicht wirklich präsent waren. Jeden Tag trage ich die gleiche. Die meisten fristeten ihr Dasein unbeachtet in einem Glas und eine hat sich immer hinter der anderen "versteckt". Keine Übersicht. Kein guter Zugriff. Keine leichte Auswahl morgens. Also musste eine andere Lösung her - ein Haarspangenutensilo!


Man könnte es auch Haarspangen-Schlips nennen. Oder hätte gleich einen Schlips nehmen können, aber ich wollte, dass es zum Klatschmohn-Utensilo und zu den Wandfliesen passt. Deshalb war ein Stück Leinenkleid aus meinem Korb gerade recht. Ein Stück Mohnblumenstoff unterstützt die "Verwandtschaft" zusätzlich.


Nun hängt der Haarspangen-Schlips im Bad und es wird sich zeigen, ob sich mit dieser wirklich schön übersichtlichen Aufbewahrung mein Haarspangen-Auswahl-Verhalten ändert! *kicher*


Größe: 74 cm lang ohne Hängeschlaufe, oben 5,5 und unten 7,5 cm breit (das ist Absicht wegen der verschieden breiten Metallspangen)
Gewicht: 48 Gramm
Vlies: Randstreifen einer längst verarbeiteten Vliesdecke
Stoff: altes Leinenkleid aus dem Korb

Mittwoch, 19. Juli 2017

Entrümpeln Aufgabe 16: Modeschmuck - Teil 1: Haarspangen

Doreen aus Berlin hat in ihrer Entrümpelungsliste auch das Thema "Modeschmuck". Mein erster Gedanke war: Das fällt bei mir aus, so wenig Kram wie ich habe. Beim zweiten Blick wich dieser Gedanke purem Entsetzen und in dritter Konsequenz habe ich das Kapitel "Haarspangen" - das ist ja auch irgendwie Schmuck - mal rausgelöst und nehme das jetzt vorweg, das scheint mir ein bisschen übersichtlicher, ein bisschen wenigstens....:-)
Ich habe lange Haare. Schon immer. Nur zweimal hatte ich eine ganz kurze Lebenszeit - die Zeit mit Babys auf dem Arm - kurze Haare, beim ersten Mal mit Dauerwelle. Schrecklich! *lach* Die langen Haare bändige ich immer mit Haarspangen als Pferdeschwanz oder drehe sie bei heißem Wetter hoch. Im Badezimmerregal stehen zwei Gläser mit dem über Jahrzehnte angesammelten Zierrat. Nach dem Ausschütten zeigt sich: Es gibt eine gröööööööößere Anzahl Haarspangen. Ich muss gestehen, dass mir viele nicht vor dem geistigen Auge waren, denn ich benutze immer nur ein oder zwei. Die anderen sind versteckt im Glas zwischen Tausenden anderen Haarspangen... Hier habe ich mal alle gemeinsam auf ein Tablett gekippt - 39 Haarspangen (die auf meinem Kopf dazu gerechnet) und dazu diverse Haargummis (17), Klemmen (37) und Haarspieße (5), ist das nicht verrückt?!



Viele habe ich jahrelang nicht getragen und es gibt eine gewaltige Aussortierung! Nein, ich hebe nichts auf, falls ich mal irgendwann ein Enkeltöchterchen haben sollte.... Mit den Haarspangen muss ich mir was einfallen lassen. Das ist nämlich wirklich schade, ich besitze so schöne Haarspangen und sehe sie beim Tragen gar nicht. Deshalb benutze ich alle Tage die gleiche(n). Dabei könnte ich sie so schön passend zum Tagesoutfit auswählen.... Bei den Schuhen funktioniert das echt gut. Vielleicht lässt sich das auf die Haarspangen übertragen? Ich glaub', ich brauch' ein Haarspangenutensilo!
Bei dieser ganzen Entrümpelungsaktion lerne ich ja eine Menge über mich. Zum Beispiel, dass mein Einkaufsverhalten recht starren Mustern unterliegt. Meine Haarspangen kaufe ich überwiegend auf Festivals oder Mittelaltermärkten. Man schlendert so friedlich an den Ständen vorbei - und gucke! - schöne Haarspangen! *grins* Okay, eine davon habe ich geschenkt bekommen...


Jedenfalls sind jetzt mal das die Glücklichmacher:


Bei diesen hier muss ich mich noch entscheiden.  Die linke muss ich noch probetragen, ich suche noch den Spieß für die Mäanderspange, der ist weg, die steinbesetzte Hornspange ist alt, da muss ich erst mal recherchieren, der Gummi der Metallscheibe müsste ausgetauscht werden und den Kork könnte ich mal versuchen, nachzufärben, die Spange war mal farbiger. Es ist wie immer: es bleibt ein "Bodensatz" *lach*


Und das sind die 29 Teile, die ihr Leben woanders weiter leben werden... Denn was ist schon ein Dasein im Dunkel einer Schachtel wert?? (Falls jemand eine Haarspange geschenkt bekommen mag, möge er es jetzt sagen! :-)


Die schwarzgraue Schleife wird ins Nähzimmer umziehen, da ist hinten gar keine Spange mehr dran. Aber vielleicht lässt sie sich in eine Nesteldecke integrieren... Im Glas verblieben sind Haargummis, die kann man einfach auch nur so als Gummi verwenden, das Klapsband und Haarklemmen, die ich nur zu Fasching brauche, um irgendwelchen Kram auf dem Kopf zu befestigen. Auch die rote Schleifenspange darf erst mal noch bleiben - habe ich ganz früher getragen, echt! Ein Erinnerungsstück....


Aussortiert sind jedenfalls nun Teile, deren Verwendung mir noch nicht wirklich klar ist, wegwerfen möchte ich das meiste eigentlich nicht... Hat jemand eine Idee?
Verlinkt wird das bei der 1000-Teile-raus-Party bei Frau Augenstern.
PS: Ich werde immer mal gefragt, ob ich bald durch bin mit der Entrümpelei. Leider nein, Ihr Lieben. Ihr müsst das noch länger über Euch ergehen lassen! Es sind noch sooo viele Dinge völlig unbearbeitet: Schreibtisch, Dokumentenordner, Geschirrschränke, Taschen, Boden, Keller, Garten, Spiele, technische Geräte, Wolle, NÄHZIMMER (!!!)... wer nicht mehr mag, schaltet einfach ab. Ich bin jedenfalls immer noch voller Elan und froh über jedes abgehakte Thema.

Entrümpelungserfolg 2017 - 1.093 Teile
29 Haargedöns
51 Handtücher, Waschlappen, Geschirrtücher
18 Tücher, Mützen, Handschuhe, Kleinkram
6 Sorten Tee
232 Bücher
22 + 1+102 Zeitschriften und Kataloge
2 Landkarten
1 Kalender
24 Teile Autoschrott
10 Gewürze und -Behältnisse
177 Rezepte
2 Geschirrteile
10 +3 Paar Schuhe
35 Dekorationsobjekte
47 +5 Besteckteile und sonstiger Schubkasteninhalt
25 Schablonen, Muster, Nähanleitungen
10 Putzmittel
12 Lebensmittel
6 + Flaschen alkoholische Restbestände
12+46+66 Kleidungsstücke und 15 Kleiderbügel
Tassen
21+6/9 verfallene Medikamente/Kleinkram
6 Töpfe und Pfannen
21 Kosmetikartikel und sonstiger überflüssiger Kram aus dem Bad
32+1+1+1 Socken/Strumpfhosen/Leggings - einzeln bzw. als Paar
14 +1+1+1 Kartons

Montag, 17. Juli 2017

Haus No. 105 - Fremdlinge

Man sieht es dem Haus schon an: hier wohnen Zugereiste! So ganz anders als die sonstigen Häuser aus PW-Stoffen ist dieses Haus aus Batiks angemalt. Die Einheimischen gucken schon mal neugierig über den Gartenzaun. Bisschen exotisch alles, aber ganz, ganz toll! Und die Leute, die drin wohnen, sind sowieso ganz nette Nachbarn, sprechen so einen witzigen Akzent... :-)



Ich bin auch eine Zugereiste hier im Kyffhäuserland. Und - egal, ob man aus dem Kosovo, aus Syrien oder aus Sachsen kommt: es dauert Jaaaaahre, bis die Einheimischen nicht mehr neugierig über den Gartenzaun gucken.... ;-)
Ich habe ja bisher nur sehr wenig in meinem "Nähleben" mit Batiks gemacht. Erst seit ich an den NYB-Blöcken nähe, gibt's überhaupt eine nennenswerte Auswahl. Und ich bin mir immer unsicher, sie mit Druckstoffen zu kombinieren. Hier bei den Häusern fällt mir das wieder besonders auf.


Aber - alleine für sich - finde ich diese Stoffe ganz toll! Kombiniert Ihr in Euren Projekten Batiks mit Druckstoffen? Ist das eigentlich "erlaubt" oder eher ein "no-go"?

Sonntag, 16. Juli 2017

Gloria's flowers - Kapitel 13

Ich war in den letzten Wochen öfter unterwegs - das sieht man daran, dass ich auch dieses Mal allerhand neue Blümchen dazu gewonnen habe. Der Gloria's flowers wächst...


Wie genau er wächst sieht man hier ja nicht, aber ich verspreche, dass ich Euch in vier Wochen mal alle gelieselten Blumen auflege. Da hat mein Gloria's flowers nämlich Jahrestag. Letztes Jahr im Urlaub in Kroatien hatte ich damit angefangen. Damals saß ich mit meiner Lieselei und einem gebrochenen Zeh auf der Ferienhausterrasse hoch oben über dem Meer und habe die ersten großen Blumen genäht... :-)

Freitag, 14. Juli 2017

Lust auf Bunt - zwei neue NYB-Blöcke

Ich hatte Lust auf Farbe! Und musste ja leider feststellen, dass ich im Juni nicht nur wenig genäht, sondern überhaupt keinen NYB-Block gewerkelt habe. Schade, ich wollte da eigentlich dran bleiben.... Aber jetzt:
Block 3 der Pattern von Ula Lenz:


Ich habe die Vorlage ja auf 150% vergrößert. So sind die Blöcke 12'' (30 cm) groß. Mit den Rundungen bin ich einigermaßen zurecht gekommen, ich muss einfach nur üben, üben, üben.... :-)
Und darum habe ich auch gleich noch Block 4 genäht:


Allmählich entwickle ich meine eigene Technik für die Reihenfolge des Zusammennähens:
Ich lege das konvexe Teil (das mit dem nach außen gewölbten Bogen) unten drunter und wenn das ein Paper-Piecing-Teil ist, lasse ich das Papier dazu noch drin. Die NZG schneide ich mir an beiden Teilen genau auf 1/4 Inch zurück, die Linie auf der Papiervorlage sehe ich dann beim Nähen zwar nicht, aber wenn ich auf die NZG achte, passt das perfekt. Das konkave Teil liegt also immer oben. Wenn das ein PP-Teil ist, trenne ich das Papier vorher raus. Ich muss also immer gut aufpassen, welche Naht die nächste ist, aber das spielt sich ein...
Für diejenigen, die sich das mit dem "konvex" und "konkav" so schwer merken können wie ich: "Ist das Mädchen brav, bleibt der Bauch konkav, hat das Mädchen Sex, wird der Bauch konvex..." ;-)


Verlinkt wird bei Marle's NYB-Treffen im Monat Juli.

Mittwoch, 12. Juli 2017

Time for Jane - Block D1 und D10

Das passiert mir nicht noch mal! Letztens hatte ich es einfach nicht geschafft, ein Blöckchen für meine Jane zu nähen, ts, ts, ts.... Dieses Mal habe ich rechtzeitig angefangen und auch quasi "aufgeholt" - es sind zwei neue Blöcke fertig.
D1 - Alison's Guiding Light


Und "zur Strafe" zum Aufholen habe ich mir noch ein echt friemeliges Blöckchen ausgesucht, diese winzigen Dreieckchen sind nämlich nicht meine Lieblinge...
D10 - Battlefield


Diesen Block hätte ich schon lange nähen können. Der Stoff steht nämlich seit Anbeginn meiner Jane-Näherei fest: ein Stoff mit Geschichte. Das sind Zuschneidereste von dem Umstandskleid, das mir meine Tante 1983 genäht hatte. Das Kleid war potthässlich, so eine Art Kittelschürze und dann hochschwanger und dann in diesem Rot-geblümt - fürchterlich! *lach* Aber die Zuschneidereste habe ich immer aufgehoben, sie haben alle Umzüge überlebt und nun habe ich immer noch was übrig... :-)
Mit dem Block selbst bin ich nun sehr zufrieden. Das passend Zusammennähen hat recht gut geklappt.
Mal schauen, was die anderen Jane-Näherinnen geschafft haben!

Dienstag, 11. Juli 2017

Entrümpeln Aufgabe 17: Kataloge/Zeitschriften

Was für ein dankbares Entrümpelungsthema! Dank Doreen ging's hier mal den alten Katalogen und Zeitschriften an den Kragen. Mindestens 3 sagt sie - das ist ja lächerlich wäre ein Klacks. Ich sammle die ja immer schön lange und schaffe es meistens nicht mal, wenn der Frühjahrskatalog kommt, den Herbstkatalog auszusortieren. Jetzt aber! In der Küche steht ein orangefarbene Holzhocker. Den hat die Tochter in Pubertätszeiten mal in dieser Farbe angestrichen, ts, ts, ts.... - der allein macht mich schon mal nicht glücklich! Der ist zudem perfekt zur Ablage aller herumliegenden Dinge. Der Turmbau zu Babel, sozusagen:


Daneben steht unser Papierkorb und in einer anderen Küchenecke der Karton für die alten Zeitungen.


Außerdem gibt es in einem Wohnzimmerschrank zwischen Schallplatten und Fotoalben einen weiteren Turm.


Beide Türme sind nun durchsortiert. Ins Altpapier gehen 33 sonstige Papiere/Zeitschriften und 37 Kataloge:


Von der Küche in den Wohnzimmerschrank gewandert sind ein paar wenige aktuelle Kataloge, die wir vielleicht in dieser Saison noch nutzen werden. Frau Kondo würde sagen, die müssen weg. Ich könnte mir das alles online bestellen. Nein, ich mag nicht online aussuchen. Ich bin altmodisch.
Nicht weniger ergiebig war der Gang durch das Schrankfach in meinem Büro! Ebenfalls 32 überfällige Kataloge:


Die spannende Frage ist, wie ich künftig mit neu eintrudelnden Katalogen umgehe. Ein Blick in meinen Kleiderschrank zeigt, dass ich eigentlich nichts brauche. Jeder eingehende Katalog könnte sofort in den Karton an der Heizung. Und ansonsten muss konsequent ausgetauscht werden. Neuer Katalog in den Schrank - alter raus. Ich muss außerdem ausprobieren, ob die Kataloge nicht besser stehen könnten. So ein Stapel im Schrank ist ja nicht gerade optimal zum Herausziehen eines alten Katalogs! Und damit ist das Austauschen schwierig, wird ergo nicht gemacht, sondern einfach obendrauf gestapelt...
Der Hocker in der Küche ist jetzt jedenfalls weg im Keller. Kein Raum den ausufernden Papierbergen!
Verlinkt wird bei der 1000-Teile-raus-Party bei Frau Augenstern.


Entrümpelungserfolg 2017 - 1.058 Teile - die 1000 ist geknackt!! :-)
51 Handtücher, Waschlappen, Geschirrtücher
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Tassen
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Sonntag, 9. Juli 2017

Entrümpeln Aufgabe 32: Handtücher und Geschirrtücher

Es geht im Kleiderschrank weiter. Eine der Aufgaben von Doreen tut bei Weitem nicht so weh wie manch' andere: Zuerst habe ich alle Handtücher, Waschlappen und Geschirrtücher auf einen Haufen gepackt, die gerade nicht in Nutzung sind:


Dazu muss man ergänzen, dass wir zu den Familien gehören, in denen jedes Familienmitglied eine "feste Farbe" zugewiesen bekommen hat, in der er Duschtuch und Handtücher hat, damit sich jeder mit seinem eigenen Handtuch abtrocknet (ich hasse es, wenn mein Handtuch schon nass ist wenn ich mich abtrocknen will! :-) Und weil alle außer mir unter der Woche nicht anwesend sind, ist das Waschen kein Problem und wir brauchen quasi fast keinen "Ersatz". Im Schrank sind also lauter ungenutzte Teile, die nur für Besuch hervor geholt werden! Und die Aussteuerwäsche. Ohne Worte - ich bin 55 Jahre alt... Da war eine drastische Reduzierung überhaupt kein Problem!


Aussortiert habe ich:
4 Duschtücher
7 Handtücher, normal
16 Handtücher, klein
12 Waschlappen
6 Geschirrtücher
6 Servietten
51 Teile gesamt

Na bitte, wer sagt's denn! Keins davon wird mir fehlen. Im obersten Fach im Kleiderschrank ist jetzt richtig Platz und in der Schublade in der Küche "stehen" die Handtuchpäckchen - das würde Marie Kondo gefallen! :-)

PS: ich wurde neulich gefragt, ob denn die gefalteten "Päckchen" nicht umfallen, wenn eine Lücke ist. Nein, tun sie nicht. Ich kann das nicht erklären, es scheint tatsächlich ein bisschen eine philosophische Frage zu sein: wenn man die Teile beim Zusammenlegen schön glatt streicht, entsteht ein dichtes Päckchen. Wenn es schön gerade gefaltet ist, bleibt das auch einzeln stehen! Die Teile hier stehen locker, da würden gut noch jeweils 3 Stücke dazwischen passen. Und in der Schublade oder einem Karton halten sie sich ja auch noch gegenseitig. Das Falten ist nicht viel anders als ich bisher meine Wäsche zusammen gelegt habe - nur noch 1x mehr halbieren oder dritteln. Bei YouTube gibt's eine Menge Videos. Hier faltet Marie Kondo höchstpersönlich. Oder wer's bisschen unkonventioneller will: hier.


Verlinkt wird bei der 1000-Teile-raus-Party bei Frau Augenstern.


Entrümpelungserfolg 2017 - 956 Teile - ich nähere mich der 1000er-Marke unaufhaltsam!!! :-)
51 Handtücher, Waschlappen, Geschirrtücher
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Samstag, 8. Juli 2017

Haus No 104: Sommerfrische

Ich hatte gleich so richtig Lust, noch ein Haus zu nähen und da im Moment nicht viel Zeit für's Nähzimmer ist, ist so ein winziges Projekt gerade recht.
Sommerfrische? Wenn man das Häuschen so ansieht, erschließt sich das nicht sofort, aber ich sehe vor meinem geistigen Auge natürlich die Stoffe, aus denen ich das Juli-Tischset genäht habe. Und dazu die Sommerblumenstoffe der letzten Jane-Blöcke... :-)


Mal sehen, was ob ich noch mehr Hausbauteile auf dem Zuschneidetisch finde... :-)

Freitag, 7. Juli 2017

Haus No. 103 - die Konditorei mit Frühstücksbetrieb

Beim Anleitung-Suchen für das Tasche-Anna-UFO bin ich über ein paar Häuserbauteile gestolpert und habe gemerkt, dass ich lange keins genäht habe! So was geht ja fix. Und macht mehr Spaß als Suchen...


Die gelben und braunen Stoffe hatte ich bei meiner letzten Sew-together-Bag vernäht. Nun sind sie in eine Konditorei mit Frühstücksbetrieb eingebaut worden. Wisst Ihr, das ist so ein Café, wo man sich mit den Freundinnen trifft zum Stricken oder Handnähen - logischerweise hat frau ihre STB auf dem Schoß! Und nebenbei gibt es lecker Torte oder Eiskaffee. Das wär' doch was!

Mittwoch, 5. Juli 2017

Stoffdiät 2017 - der Juni

Monat 6 der Stoffdiät von Frau Küstensocke. Bei mir war der Juni ein ganz seltsamer Monat. Eigentlich hatte er genau 30 Tage - wie jeder Juni, aber hier muss da ein Verschnitt erfolgt sein - meine Zeit hat hinten und vorne nicht gereicht, auf der Arbeit jede Menge Katastrophen, dazu Familiengeburtstage, Dienstreisen, andere Sommerfestlichkeiten, lautes Rufen aus dem Garten.... und natürlich die Entrümpeleien... - mein Nähzimmer hat mich fast nicht gesehen! Trotzdem gibt's ein Update der Stoffdiät 2017:
Die Ziele:
1. gekauft wird - falls nötig - nur Beistoff und zusätzliches Material (Vlies, Reißverschlüsse etc.)
Gekauft habe ich gar nix - hab' ja nichts gebraucht.

2. begonnene Projekte beenden
Welche begonnenen Projekte??

3. Kleidernähstart
Ruhe im Karton... ich habe ja außerdem den Schrank voll. Allerdings muss ich mich entscheiden: auf dem Gästebett liegt ein kleineres Hochgebirge ausrangierter Hosen und Röcke, die mir zwar nicht passen, von denen ich mich aber noch nicht trennen kann. Davon werden vermutlich einige Teile ins Nähzimmer einziehen, um neue Röcke...???

4. Jeden Monat ein Projekt mit Material aus dem Korb.
Das war das "Nachher-Foto" von Ende Mai:

Mai 2017

Nun habe ich oben links den Streifenstoff runtergenommen und als Rückseite für das Tischset verwendet. Ansonsten hat sich hier nichts getan, aber: Ziel erreicht - ein Projekt aus dem Korb!
5. Die 5:1-Regel (jeden Monat darf für ein neues oder laufendes Projekt etwas gekauft werden, wenn bis dahin bereits 5 Projekte in diesem Monat beendet wurden.)
Wurde nicht benötigt, üüüüüberhaupt nicht! :-)


Abgänge
Genäht/gestrickt:
Brotkorbserviette - 48 Gramm
Schlüsselband - 28 Gramm
Kosmetiktäschchen - 28 Gramm
Tischset Juli - 110 Gramm
Schuhbeutel - 77 Gramm
Gesamt vernäht:  291 Gramm
Verschenkt/verworfen:
Nix
Gesamt raus aus dem Nähzimmer:  291  Gramm

Zugänge:
Gekauft:
Nix
Geschenkt bekommen/gebraucht:
Bluse und Weste aus meiner Kleider-Entrümpelung: 284 Gramm
Gesamt rein ins Nähzimmer:   284 Gramm


Gesamtbilanz 2017 unter Berücksichtigung von Abfall: - 8.563 Gramm
Das ist ja nun diesen Monat nicht wirklich weniger geworden *kicher*, aber mehr geworden ist es auch nicht!
Frau Küstensocke fragt zudem diesen Monat, welche Strategien wir gegen Rückfallgefahr entwickeln konnten - oder nicht. Da bei mir die Stoffdiät parallel zur Entrümpelungsaktion von Frau Augenstern "1000 Teile raus!" läuft und ich da wirklich dolle dabei bin, hat sich mein Blickwinkel in den letzten Wochen doch sehr verändert, und zwar weg vom "Haben-wollen" hin zu "Hab' ich doch alles reichlich und im Übermaß". Im Moment glaube ich ja fest daran, dass ich insgesamt außer Brot und Butter nie mehr was kaufen muss... ;-)
Eine Entrümpelung im Nähzimmer würde lt. der Strategie der Entrümpelungsexpertin Marie Kondo erst dann anstehen, wenn ich das ganze Haus durch habe, weil das Nähzimmer als Hobbyraum zu den schwierigsten Entrümpelungsthemen gehört. Und das ist noch laaaange hin. Und ich weiß, dass in meinem Nähzimmer viel zu viel drin ist. Deshalb liegt die Rückfallgefahr im Moment bei Null. Ist das nicht schön?
Mal sehen, wie es den anderen Mädels ergangen ist. Verlinkt wird bei Frau Küstensocke.

Dienstag, 4. Juli 2017

Entrümpeln Aufgabe 31: Tücher und Schals

Eigentlich wollte ich eine vor Jahr und Tag begonnene Tasche Anna fertig nähen. Aber ich finde meine Machwerk-Anleitung nicht! Donnerwetter! Kann nur ich verschludert haben... :-(                Muss ich aufräumen... Bei Doreen ist das Aussortieren von Tüchern und Schals ein extra Kapitel, Konmarie fasst es mit Kleidung/Schuhe zusammen. Deshalb habe ich das jetzt mal vorgezogen und mich meinem Korb auf dem Schuhschrank mit den darunter befindlichen Schubkästen gewidmet. Zum Probetragen von Handschuhen und Mützen hat man ja in dieser Jahreszeit keine Lust, aber es ging auch ohne das ziemlich leicht. Das ist der Berg, den es zu bearbeiten gilt:


Drei Schubkästen im Schuhschrank darf ich belegen, da sollte doch eigentlich alles reinpassen?



Aussortiert habe ich 7 Paar Handschuhe und Stulpen und zwei einzelne (?!?), 5 Schals und Tücher, 3 Mützen


Davon ziehen zwei Schals (rechts) ins Nähzimmer ein (330 Gramm) und wieso hier eine Knirpshülle ohne Knirps ist, weiß kein Mensch, die fliegt weg.


Die echten Wintermützen und Stricktücher sind nun im Korb auf dem Kleiderschrank verstaut und der Blick in meine Schubladen macht mich glücklich! :-) (Obwohl, wenn ich dieses schrill türkisfarbene Tuch auf dem Foto so sehe, muss ich da noch mal drüber nachdenken...)


Verlinkt wird bei der 1000-Teile-raus-Party bei Frau Augenstern.


Entrümpelungserfolg 2017 - 905 Teile
18 Tücher, Mützen, Handschuhe, Kleinkram
6 Sorten Tee
232 Bücher
22 + 1 Zeitschriften
2 Landkarten
1 Kalender
24 Teile Autoschrott
10 Gewürze und -Behältnisse
177 Rezepte
2 Geschirrteile
10 +3 Paar Schuhe
35 Dekorationsobjekte
47 +5 Besteckteile und sonstiger Schubkasteninhalt
25 Schablonen, Muster, Nähanleitungen
10 Putzmittel
12 Lebensmittel
6 + Flaschen alkoholische Restbestände
12+46+66 Kleidungsstücke und 15 Kleiderbügel
Tassen
21+9 verfallene Medikamente+Kleinkram
6 Töpfe und Pfannen
21 Kosmetikartikel und sonstiger überflüssiger Kram aus dem Bad
32+1+1+1 Socken/Strumpfhosen/Leggings - einzeln bzw. als Paar
14 +1+1+1 Kartons